Wärmesystem der Zukunft

Mit Inkrafttreten der letzten Novelle des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) am 1. Januar 2024 gilt beim Heizungsaustausch: erneuerbare Energien vor fossilen Brennstoffen.

Zur Erreichung der nationalen Klimaschutzziele hat der Gesetzgeber in § 71 GEG festgelegt, dass neue Heizungsanlagen nur dann eingebaut werden dürfen, wenn sie mindestens 65 Prozent der Wärme aus erneuerbaren Energien erzeugen. Das gilt ebenso für Heizungsanlagen, die in ein Wärmenetz zur Gebäudeversorgung einspeisen.

Im Interesse einer besseren Abstimmung der Investitionsentscheidung auf die kommunale Wärmeplanung gibt es noch Übergangsfristen. Stichtag für Großstädte mit mehr als 100.000 Einwohnern ist der 30. Juni 2026 (im Falle einer vorzeitig abgeschlossenen Wärmeplanung mit veröffentlichter Gebietsausweisung entsprechend früher). Die Städte Bottrop, Gelsenkirchen und Gladbeck arbeiten hier eng zusammen.

Kompetente Beratung vor Ort
Grundsätzlich lässt der Gesetzgeber Eigentümern freie Wahl zwischen den verschiedenen Erfüllungsoptionen des GEG – vom Einbau einer elektrischen Wärmepumpe bis hin zu einer solarthermischen Anlage. Allen, die innerhalb der Übergangsfrist bis zum 30. Juni 2026 eine neue Anlage benötigen, stehen die Experten der ELE kompetent zur Seite.

Welche Technologie im konkreten Einzelfall am besten passt, muss sorgfältig abgewogen werden. Wer beispielsweise bis zum 30. Juni 2026 noch eine neue Gasheizung einbauen lassen möchte, sollte sich bewusst sein, dass er ab 2029 auch steigende Anteile an Biogas beschaffen und nutzen muss (15 Prozent ab 2029, 30 Prozent ab 2035 und sogar 60 Prozent ab 2040, bis zum Ende der fossilen Brennstoffnutzung in 2045). Auch die Entwicklung des CO2-Preises für Erdgas ist mit großer Unsicherheit behaftet.

Eine interessante Alternative könnte hier eine „bivalente Heizungsanlage“ darstellen – also ein System, das zwei unterschiedliche Energieträger parallel nutzt. Eine solche Anlage kombiniert eine elektrisch angetriebene Heizungswärmepumpe mit einem neuen Gas-Brennwert-Spitzenlastkessel. Diese Art der Kombination, auch als Nachrüstlösung, würde die anteilige Zwangsnutzung von Biogas ab 2029 unnötig werden lassen.

Gerne beraten wir Sie vor Ort zur individuellen Eignung, Wirtschaftlichkeit und Förderfähigkeit eines für Sie persönlich passenden Wärmesystems.

Rundum-Service für die Wärmewende
Mit unserer langjährigen Fachexpertise unterstützen wir Sie beim Umstieg auf ein klimafreundliches Wärmesystem der Zukunft. Unsere Wärmelösungen schaffen Planungssicherheit – ein Rundum-sorglos-Pakt für Ihre persönliche Wärmewende.

„Wir beraten kompetent und übernehmen die Planung, den Bau sowie die spätere Betriebsführung der zu Ihrem Objekt passenden Wärmeanlage. Beim Anlagenbau arbeiten wir eng mit dem regionalen Fachhandwerk zusammen.“
Ralf Lauterbach