- 28.08.2026
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Im Mehrparteienhaus war der Weg zur eigenen Wallbox häufig kompliziert. Die ELE investiert jetzt in Ihre Ladetechnik – und nimmt damit Eigentümern und Vermietern viele Sorgen ab.
Zu Hause laden ist beliebt und praktisch. Doch wer sein Elektroauto im Mehrparteienhaus laden möchte, wurde nicht selten ausgebremst: Verhandlungen mit Vermieter oder Eigentümergemeinschaft, eine komplizierte und teure Installation im geteilten Eigentum oder endlose Diskussionen in der Hausgemeinschaft. Mit einem neuen Produkt macht die ELE den Weg zur eigenen Wallbox im Mehrfamilienhaus nun ganz einfach. So können auch größere Objekte mit mehreren Eigentümern ganz einfach elektrifiziert werden.
„Mehrere Stellplätze in einem Objekt umzurüsten, ist jetzt unschlagbar günstig!“
„Der Bedarf an Ladetechnik in geteiltem Eigentum ist groß, die Hürden bisher aber auch. Wir haben das Problem erkannt und lösen es, indem wir selbst in Vorleistung gehen“, erklärt ELE-Mobilitätsexperte Moritz Eckstein. Sprich: Die ELE investiert je nach Objekt für ihre Kunden in den Zählerschrank. Der muss in vielen Häusern erneuert werden, um die Standards für den Anschluss von Ladetechnik zu erfüllen. „Voraussetzung ist, dass mindestens drei Parteien direkt eine Wallbox installieren lassen und zwei sie aktiv nutzen“, erklärt Moritz Eckstein. Den Autostromtarif kann jeder Nutzer frei wählen. „Wir sind mit der eigenen Ladeinfrastruktur aber meist die günstigsten!“ Ladekarten vom Arbeitgeber kann man ebenfalls an der eigenen Wallbox nutzen.
Das neue Angebot ELE multiCharge Smart macht die Umrüstung einfacher und günstiger. Ein einziger Zähler erfasst den verbrauchten Ladestrom. Individuell abgerechnet wird über die Software der Wallboxen – das geht auch, wenn sich Personen einen Stellplatz teilen. Wer noch kein E-Auto hat, kann seinen Stellplatz vorverkabeln lassen und später entspannt – und vergleichsweise günstig – die Wallbox nachrüsten. Für die ELE-Wallbox samt ELE-Autostromtarif gibt es zusätzlich 500 Euro Rabatt.
Förderung vom Staat
Neben dem ELE-Angebot macht auch ein aktuelles Bundesprogramm die eigene Wallbox so attraktiv wie nie. Die staatliche Förderung soll Ladetechnik dorthin bringen, wo viele Menschen leben, also ins Mehrparteienhaus. Werden mindestens sechs Stellplätze elektrifiziert – also für die Installation von Ladetechnik vorbereitet – gibt es einen Zuschuss von bis zu 1.500 Euro für einen Stellplatz mit Wallbox und 1.300 Euro für einen vorverkabelten Stellplatz. Und das für Privatleute, kleine und mittlere Unternehmen sowie für die Wohnungswirtschaft. Insgesamt 500 Millionen Euro steckt die Bundesregierung in diesen Fördertopf.
Wie die Kosten für den Einzelnen aussehen können, veranschaulicht Moritz Eckstein mit einem konkreten Rechenbeispiel (s. S. 6). „Wenn Wohnungseigentümergemeinschaften oder Immobiliengesellschaften gleich mehrere Stellplätze umrüsten, bekommen sie die Ladeinfrastruktur jetzt unschlagbar günstig,“ erklärt Moritz Eckstein. Auch die reine Vorverkabelung eines Stellplatzes wird unter Umständen durch die Kombination von Förderung, ELE-Rabatt und ELE-Investition äußerst preiswert.
Startschuss im Schultenkamp
Lademöglichkeiten am eigenen Stellplatz entstehen auch im Schultenkamp in Bottrop-Kirchhellen. Wo früher Spargel gestochen wurde, bietet das neue Quartier barrierefreien, umweltgerechten und modernen Wohnkomfort. Natürlich gehört Elektromobilität dazu, findet Eigentümerin und ELE-Kundin Paulina Sowa: „Den Ladevorgang kann ich dann ganz einfach übers Smartphone steuern, das finde ich klasse.“
Insgesamt fünf Ladepunkte hat die ELE mit ihrem Handwerkspartner Elektro Balgar in der Gemeinschaftstiefgarage installiert. Im Neubaugebiet waren die Stellplätze bereits vorverkabelt. Doch seit der Bauphase haben sich gesetzliche Vorgaben geändert. „Neu verbaute Wallboxen müssen seit Anfang 2024 steuerbar sein, das schreibt Paragraf 14a des Energiewirtschaftsgesetzes vor“, erklärt Elektromeister Kevin Maslanak. So können sie notfalls bei Überlastung der Netze gedrosselt werden. Im Schultenkamp hat er die Verkabelung erneuert, alle Wallboxen sind nun am Netz. Auch Paulina Sowa könnte durchstarten – würde es nicht an anderer Stelle haken: „Wir warten noch auf die Auslieferung unseres neuen Elektroautos!“
Schnell sein lohnt sich
Noch einige Wochen lang können Eigentümergemeinschaften oder Unternehmen sich die attraktive Förderung für Mehrparteienhäuser sichern, genauer gesagt bis zum 10. November 2026. Interessenten sollten sich daher schnell beraten lassen, rät Johanna Groell aus dem Team E-Mobilität der ELE. Und das ganz ohne Risiko: „Einen Auftrag erteilen Sie erst nach Erhalt Ihrer Förderzusage.“ Wie die Förderlandschaft danach aussehen wird, ist zur Zeit in der Diskussion. Bei Fragen rund um die individuelle Ladelösung für zu Hause sind Sie bei den ELE-Experten aber auch in Zukunft an der richtigen Adresse!
Alle Infos zum Förderprogramm finden Sie auf der Website des Bundes zum Laden im Mehrparteienhaus

IHRE ANSPRECHPARTNER
Moritz Eckstein
Vertrieb Privat- und Gewerbekunden
0209 165-3295
moritz.eckstein@ele.de
Beispielrechnung Wallbox
| Einzellösung 1 Stellplatz mit Wallbox | Sammellösung 6 verkabelte Stellplätze, davon 3 mit Wallbox | ||
|---|---|---|---|
| mit Wallbox | ohne Wallbox | ||
| Netzanschlusskosten* | ca. 1.500 € | ca. 1.500 € (÷ 6) | |
| Zählerschrank** | 2.500 € | 0 € | |
| Vorverkabelung*** | ca. 1.300 € | ca. 1.100 € | |
| Wallbox inkl. Inbetriebnahme | 1.600 € | 1.400 € | – |
| ELE-Rabatt pro installierter Wallbox mit ELE-Autostromtarif | -500 € | -500 € | – |
| Bundesförderung pro Stellplatz | – | -1.500 € | -1.300 € |
| Gesamtkosten pro Stellplatz | 6.400 € | mit Wallbox: 750 € | ohne Wallbox: 50 € |
| Gesamtkosten im Objekt | 6.400 € | 2.400 € | |
* Können entfallen oder höher ausfallen, je nach Hausanschluss und Lage der Stellplätze
** Je nach Anzahl der Ladepunkte und Investitionshöhe übernimmt die ELE diese Kosten
*** Wert abweichend bei Zusatzarbeiten wie z. B. Tiefbau







