Ladeinfrastruktur

Schnelllader am Start

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Bild oben: Karl-Philip Tengelmann lädt den Dienstwagen am neuen Ladepunkt – direkt gegenüber dem Firmensitz.
  • 29.05.2026
  • 2 Minuten
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Mit privaten Flächen für öffentliche Ladesäulen bringen Unternehmen die Elektromobilität voran. Kremer Metallbau stellt gleich zwei Standorte für Schnelllader.

Schnell aufladen, dann ab zum nächsten Termin: Karl-Philip Tengelmann nutzt die öffentliche Ladesäule direkt gegenüber seiner Firma an der Lockhofstraße. Dass der Schnelllader hier steht, hat er als Geschäftsführer der Karl Kremer GmbH & Co. KG selbst erst möglich gemacht. Denn die Parkfläche gehört dem auf Fenster und Türen spezialisierten Unternehmen, ebenso wie ein weiterer neuer Ladestandort nur 300 Meter weiter an der Grothusstraße 10.

„Wir haben diese Flächen zur Verfügung gestellt, damit die ELE hier Ladepunkte installieren kann“, so Tengelmann. „Hier bei uns auf dem Firmengelände können wir jetzt unseren Fuhrpark laden und das auch Besuchern ermöglichen. An der Grothusstraße kommt die Ladesäule unseren Mietern zugute.“ Da die Ladesäulen öffentlich zugänglich sind, profitieren auch andere E-Auto-Fahrer davon – „eine Win-win-Situation“, so Tengelmann.

Auf beiden Parkplätzen haben die Experten von ELE und EVNG jeweils eine Schnellladestation mit 50 Kilowatt Ladeleistung installiert. Für den laufenden Einsatz der elektrischen Transporter, auf die Kremer für die Montagefahrten zum Kunden künftig setzen möchte, ist der Schnelllader perfekt geeignet.

Planung und Aufbau sind für Kremer kostenfrei, um alles rund um die Ladetechnik kümmert sich die ELE. Die Bedingungen dafür erklärt Dustin Krotki von der ELE: „Die Fläche muss natürlich als Ladestandort attraktiv sein und sich in unser öffentliches Ladenetz einfügen.“ Außerdem muss die Ladesäule rund um die Uhr zugänglich und es muss ausreichend Platz zum Rangieren gegeben sein.

Passende Leistung für jeden Standort

„Die Entscheidung, ob Schnellladen (DC) oder Normalladen (AC) geeignet ist, hängt vom Standort und dem Nutzungsprofil der Kunden an diesem Ort ab“, so Krotki. An der Autobahn möchten Pendler den Akku zügig am Schnelllader aufladen. In der Therme oder im Zoo verbringen Besucher eher zwei bis drei Stunden, der Ladevorgang kann also langsamer vonstatten gehen. „AC-Ladepunkte lassen sich zudem leichter umsetzen, da sie deutlich geringere Leistungsanforderungen an das Stromnetz stellen.“

Der Bedarf an Schnellladern im Stadtteil Schalke war da, daher setzte die ELE das Projekt mit Kremer um. Die Nähe zur A42 macht zudem beide Standorte attraktiv für Pendler, so Dustin Krotki. Gewerbe, Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants sorgen für regen Verkehr. „Aber auch an anderen Orten im ELE-Gebiet sind wir noch auf der Suche nach passenden Aufstellflächen.“ Mit einem immer dichteren Ladenetz kann dann auch immer mehr Verkehr im ELE-Land rein elektrisch fließen.

Hier finden Sie die neuen Schnelllader:
Lockhofstraße 3, 45881 Gelsenkirchen
Grothusstraße 10, 45881 Gelsenkirchen

Mehr als 2 Millionen Elektroautos sind auf deutschen Straßen zugelassen.

Mehr als 300 Ladepunkte hat die ELE in der Region bereits ans Netz gebracht – Tendenz steigend.

Bis zu 6.000 Euro Förderung gibt es für Privatpersonen – je nach Einkommen und Anzahl der Kinder – für das neue E-Auto. Autohersteller verdoppeln den Bonus häufig sogar.

84 % der Nutzer würden sich erneut ein E-Auto kaufen.

0 Euro kostet ein Unternehmen eine Schnellladesäule, wenn sie öffentlich zugänglich ist (Planung, Installation und Betrieb übernehmen die ELE).

Ihr Ansprechpartner

Dustin Krotki
Vertrieb Privat- und Gewerbekunden
0209 165-2250
dustin.krotki@remove-this.ele.de

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