- 29.05.2026
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Vom Heizungskeller bis zum Dach – die Koczwara Vertriebs-GmbH stellt sich mit der ELE effizient auf. Und geht auch bei den eigenen Produkten neue, nachhaltige Wege.
Handwerk hat goldenen Boden – Nachhaltigkeit auch. Der Bodenbelagsprofi Koczwara ist äußerst konsequent in seiner Entscheidung für mehr Klimaschutz. Und die lohnt sich finanziell: Die alte Beleuchtung in den Lagerhallen des Unternehmens in Gladbeck und Gelsenkirchen verursachte früher enorme Stromrechnungen. Statt Gasbrennlampen und Neonbeleuchtung findet man nun überall LED an den Decken. Die Stapler und Schnellläufer – wendige Hubwagen mit Fahrerstand – sind rein elektrisch unterwegs. „Wir haben auf Tausch-Akkus gesetzt, damit wir sie tagsüber mit Strom aus unseren PV-Anlagen laden können“, sagt Facilitymanager Tobias Zygar. So sind die Fahrzeuge besonders kostengünstig unterwegs.
Die Energietechnik hat Tobias Zygar vom Heizungskeller bis hin zu den Photovoltaikanlagen auf den Dächern auf Effizienz getrimmt. Bei gleich mehreren Projekten setzte er auf die ELE. „Ich kann mich dann einfach darauf verlassen, dass ich gut beraten werde.“ Die Photovoltaikanlage auf der Gelsenkirchener Produktionshalle – passenderweise liegt die in der Scheuten-Solar-Straße – hat die ELE mit einem ihrer Partner auf 512 Module und damit 210 Kilowattpeak erweitert.

Laden als Bonus
Auch die Wallboxen hat die ELE geplant und installiert. Weitere Ladepunkte für den Gladbecker Standort sind in Planung. Tobias Zygar lädt seinen Stromer daran wie alle Mitarbeiter kostenlos. Ein echter Bonus in Zeiten hoher Spritpreise. Auf der Wunschliste der Außendienstler stehen elektrische Dienstwagen, die künftig die Flotte klimaneutraler machen sollen. „Wir sind zudem gut an den ÖPNV angebunden, die meisten Lagermitarbeiter kommen mit Bus, Bahn oder Rad.“ Rund 80 Mitarbeiter sind es derzeit an den zwei Standorten, das Unternehmen wächst weiter. Mit Benefits wie dem kostenfreien Laden erhofft sich Tobias Zygar einen Vorteil bei der Suche nach weiteren Mitarbeitern.
Für 66 Prozent der Unternehmen in Deutschland ist das Einsparen von Kosten das Schlüsselmotiv für klimaschonende Investitionen, so eine aktuelle Studie der KfW-Bankengruppe und der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte. Auch bei der Koczwara Vertriebs-GmbH soll die Rechnung aufgehen. Doch, so erklärt es Tobias Zygar: „Unser Geschäftsführer sieht uns in der Verantwortung für kommende Generationen. Daher versuchen wir, Entscheidungen so nachhaltig wie möglich zu treffen.“
Seit rund einem Jahr lässt der ELE-Kunde sogar einen besonders nachhaltigen Klick-Bodenbelag produzieren, mit einer Trägerplatte aus Stroh. Das Abfallprodukt aus der Landwirtschaft bekommt ein zweites Leben als hochwertiger, robuster Fußboden. „Dass wir jetzt Stroh statt Pressholz nutzen, schont die Wälder. 30 Millionen Tonnen Stroh fallen jährlich bei der Getreideproduktion allein in Deutschland an“, erklärt Tobias Zygar.
Das gute Image gegenüber Kunden und Mitarbeitern ist nur einer der Vorteile, die nachhaltiges Handeln bringt. Finanzexperte Hans-Jürgen Walter ist sich sicher, dass es für jedes Unternehmen strategische und finanzielle Vorteile hat. Wer sich nachhaltig aufstellt, überzeuge zudem Geldgeber von den Zukunftschancen seines Unternehmens: „88 Prozent aller Banken weltweit machen Nachhaltigkeit bereits zur Grundlage für ihre Kreditvergabe.“ Statt abzuwarten rät er daher, frühzeitig in moderne Technik und erneuerbare Energie zu investieren: „Durch Effizienzgewinne und öffentliche Fördermittel verkürzen sich die Amortisationszeiten deutlich.“
Dass andere noch zögern, liegt aktuell auch am Zickzackkurs der Politik, meint Verena Fadeev, Energiemanagerin bei der ELE. Dabei liegen die Lösungen auf der Hand: „Welche Heiztechnik auch immer der Gesetzgeber vorschreibt oder nicht – moderne Technik wie eine Wärmepumpe bringt Unternehmen direkte Sparvorteile, die sie sich sichern sollten. Der Tausch lohnt sich in jedem Fall!“ Auch der Deloitte-Experte sagt: „Der CO2-Preis wird weiter steigen. Unternehmen, die jetzt auf erneuerbare Energien setzen, sind künftig klar im Vorteil“, so Walter. Gegenüber Wettbewerbern sichern sie sich einen strategischen Vorteil, der sich langfristig auszahlen wird.
„Wer jetzt auf erneuerbare Energien setzt, ist künftig klar im Vorteil.“

Effizienz auf den Weg gebracht
Tobias Zygar spricht mit der ELE-Expertin bereits über eine neue Wärmelösung für den Gladbecker Standort. Eine Wärmepumpe könnte dort die alte Pelletheizung ablösen. „Neue Wärmelösungen prüfen wir stets mit dem Blick auf die Gegebenheiten vor Ort“, erklärt Verena Fadeev. „Wir berücksichtigen auch die neue kommunale Wärmeplanung der Städte. Die bietet Orientierung, welche Stadtgebiete sich für welche Heiztechnik besonders eignen – und dient damit uns und unseren Kunden als Entscheidungshilfe.“
So einfach wie jetzt war der Umstieg auf nachhaltige Energietechnik noch nie, sagt Verena Fadeev: „Die Technologien, sei es Wärmepumpe, Elektromobilität oder Photovoltaik, sind deutlich günstiger geworden. Wir unterstützen Kunden zudem mit Contracting- und Pachtangeboten. So steigen sie ohne hohe Anfangsinvestition um!“ Den Weg zu mehr Nachhaltigkeit bereitet die ELE ihren Kunden auf vielfältige Weise – sie müssen ihn nur mitgehen!
Zur Studie von Deloitte und KfW
Economic-benefits-of-climate-action
5 gute Gründe für mehr Nachhaltigkeit
- Einsparungen bei Energie- und Mobilitätskosten
- Größere Unabhängigkeit vom Energiemarkt
- Staatliche Förderungen für Effizienzmaßnahmen
- Bessere Chancen bei der Kreditvergabe
- Stärkung von Markenimage und Kundenbindung
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Verena Fadeev
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